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Neue Berichte aus den Klassen unter "Schulleben"
Aktionstage "Zu-Fuß-zur-Schule" - Nydam Kids 2018
06.11.2018
  Durch die Initiative des Elternrates starteten heute die Aktionstage "Zu-Fuß-zur-Schule" Nydam Kids. Am 22.9.2018 ist immer der internationale Tag "Zu Fuß zur Schule". An diesem...
Schnecken in der Bücherrei
06.11.2018
Nydam, Turbo, Blitz, Flitzer, Flash und Schnecki - das sind unsere 6 Achatschnecken, die in unserer Bücherrei wohnen. Der Schulverein hat ein Terrarium gesponsert, in dem sie sich sehr wohl f...
Einschulung 2018
06.11.2018
Am 21./22.8.2018 waren wir dann endlich wieder komplett - die neues 1. Klassen und Vorschüler wurden eingeschult! Mit der Begrüßung durch unsere Schulleiterin Frau Gohlke und  ei...
Mo., 17.12.2018
   3. Adventssingen
Mi., 19.12.2018, 08 Uhr
   Weihnachtssingen
Do., 20.12.2018 - Fr., 04.01.2019
   Weihnachtsferien
Mo., 07.01.2019 - Fr., 11.01.2019
   Lernentwicklungs- und Beratungssgespräche in den 4. Klassen
Mo., 14.01.2019 - Fr., 25.01.2019
   Zeugniskonferenzen für die 4. Klassen
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Vorschule
29.03.2017

In der Vorschule beginnt für Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Die gezielte Vorbereitung auf die Lern- und Unterrichtsformen der Grundschule sowie auf den gesamten schulischen Alltag hat hier einen hohen Stellenwert. Die Vorschule dient als Bindeglied zwischen Familie, Kindergarten und Schule, dem behutsamen Hineinwachsen in die Umgebung und das Leben und Lernen in der Schule.

Das vormittägliche Angebot in der Vorschulklasse umfasst während der Schulwochen fünf Zeitstunden an den Wochentagen und ist von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr verlässlich. Eine Anschlussbetreuung ist in der GBS möglich. An unserer Schule werden die Vorschulklassen von unseren Sozialpädagoginnen geleitet. Zur Zeit haben wir zwei Vorschulklassen. In eine Vorschulklasse werden in der Regel zwischen 21 und 23 Kinder aufgenommen.

Sprachförderung ist ein zentrales Anliegen der Arbeit in der Vorschulklasse. Es wird eine große Vielfalt von Sprachlernsituationen geschaffen, die den Erwerb der grundlegenden sprachlichen Mittel und Handlungskompetenzen ermöglichen, insbesondere für Kinder mit geringen Kenntnissen der deutschen Sprache. Alle Kinder sollen zum Schulanfang in der Lage sein, dem Unterricht zu folgen und an einem Gespräch aktiv teilzunehmen. Deshalb wird in den ersten Wochen in der Vorschulklasse der Sprachentwicklungsstand der Kinder erhoben. Zeigt sich bei Kindern ein erhöhter Sprachförderbedarf werden sie integrativ, also am Schulvormittag gefördert. Eine zusätzliche Förderung am Nachmittag (zweimal zwei Stunden) gibt es für Kinder, die bei der Vorstellung im Jahr vor der Einschulung besondere Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung zeigten.

Die Kinder nehmen bereits in der Vorschule am gesamten schulischen Leben teil und lernen Regeln und Formen des sozialen Miteinanders. Spielerisch werden sie an Lern- und Unterrichtsformen der Grundschule herangeführt. Gemeinsam versuchen wir uns mit Fragen, Beobachtungen, Erlebnissen und Problemen, die für die kindliche Lebenswelt von Bedeutung sind, auseinander zu setzen.

Durch verbindliche und freie Lernaktivitäten mit Möglichkeiten für Differenzierungsangebote zur individuellen Förderung des einzelnen Kindes, sollen sowohl die unruhigen, zappeligen und unkonzentrierten, wie auch die ausgeglichenen und lernbegeisterten Kinder angesprochen werden. Die Feststellung des individuellen Entwicklungsstandes des jeweiligen Kindes mit seinen Schwierigkeiten und Stärken und es frühzeitig gemäß seinen Fähigkeiten zu fördern ist ein wichtiger Bestandteil der Vorschularbeit.

Umfangreiche Integrationsarbeit in den verschiedenen Bereichen (z.B. Sprachdefizite, Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, mangelnde Konzentrationsfähigkeit) gehört zur täglichen Arbeit.

Durch die Vorschularbeit wird eine sanfte Schuleingangsphase geschaffen, die den Vorschulkindern den Übergang in die 1. Klasse erleichtert und ein stabiles Fundament für den weiteren Bildungsweg aufbaut.

Die Arbeit in der Vorschulklasse orientiert sich an der "Richtlinie für die Bildung und Erziehung in Vorschulklassen". Die vorschulische Bildung und Erziehung soll:

  • die Entwicklung einer selbstbewussten und eigenverantwortlichen Persönlichkeit unterstützen,
  • den Erwerb grundlegender Kompetenzen und Fertigkeiten ermöglichen, die für den weiteren Bildungsweg und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erforderlich sind,
  • dem Kind einen erfolgreichen Übergang in die Grundschule ermöglichen,
  • Normen und Werte einer demokratischen Gesellschaft vermitteln,
  • kulturelle und religiöse Traditionen und Überlieferungen weiter geben,
  • die Bereitschaft und die Fähigkeit fördern, sich mit den individuellen Möglichkeiten in die Gemeinschaft einzubringen.


Das Ziel des Bildungsprozesses in der Vorschule ist der Erwerb von Kompetenzen. Bei der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder werden Ich-Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Sachkompetenzen und Lernmethodische Kompetenzen erworben.

Vorschulkinder und auch Erstklässler lernen intensiv mit allen Sinnen durch handlungsorientierte Aktivitäten und das Spiel. Für die Vorschularbeit ist daher in allen Lernbereichen der Aspekt der ganzheitlichen Spiel- und Lernerfahrungen sehr wichtig.

  • Spielen: Bewegungsspiele, Rollenspiele, Experimentierspiele, werkschaffende Spiele (mit Bausteinen, Knete etc.), Regelspiele (Tischspiele, Mannschaftsspiele)
  • Leben und Lernen in sozialen Bezügen
  • Identitätsfindung: meine Gruppe, Schule, Regeln
  • Situationsanlass: Konfliktlösung, Feste, Hilfe, Ausflüge, gemeinsame Frühstückszeit
  • Vorübungen zum Schreiben: Schwungübungen, Namen schreiben
  • Sprech- und Gesprächsförderung: Kreisgespräche zu eigenen Erlebnissen oder Themen, Gedichte und Sprechverse, Rätsel, Märchen, Bilderbücher und Geschichten
  • Einführung in mathematisches Denken: Zählen, Mengen, Formen, Zuordnung (Puzzle), Reihenbildung
  • Naturbegegnungen: Tiere, Pflanzen, Gartenarbeit, Obst, Gemüse, Projekte wie Bauernhof, Schnee, Afrika, gesunde Ernährung, Zahnpflege, Umwelt
  • Werken und Basteln: schneiden, reißen, kleben, stempeln, Umgang mit Werkzeug und Material
  • Musik: Singen, Rhythmik und Tanz, Musikwerke hören, Instrumente kennen lernen
  • Bildnerisches Gestalten: freies Malen, ausmalen, tuschen, drucken mit verschiedenen Techniken und Material
  • Sport: Bewegungsspiele, laufen, klettern, springen, werfen, fangen, balancieren und die Bundesjugendspiele
  • Verkehrserziehung: Einüben des Verkehrsverhaltens z.B. auf Ausflügen oder mit dem Polizeiverkehrslehrer
  • Medienerziehung: Bücher, Videofilme, Computer

 

Artikel veröffentlicht: 07.06.2007 - 00:00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: 29.03.2017 - 12:19:37 Uhr
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