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Schulprogramm
03.05.2015

Jede Schule hat ein Schulprogramm. In diesem Schulprogramm wird die Entwicklung der Schule, des Programms, der Schüler-, der Eltern- und Lehrerschaft, des sozialen Umfeldes, die Ziele und der Schwerpunkte der Schule dargestellt. Von Zeit zu Zeit muss dieses Programm überarbeitet werden, da sich immer wieder etwas verändert. Im Jahr 2000 trat unser Schulprogramm in Kraft und über den Zeitraum von 4 Jahren hatte die Schule einen ihrer Schwerpunkte zu evaluieren. Danach wurden Schlussfolgerungen aus dieser Evaluierung gezogen und der Schwerpunkt Lesen leicht modifiziert. Außerdem wurde ein neuer Schwerpunkt zum Thema Soziales Lernen hinzugefügt, der bereits in den Unterricht einfließt. Sie finden auf den nächsten Seiten Auszüge aus dem Schulprogramm.


Zeichnung Schulgebäude

3 Auswahl und Darstellung der Schwerpunkte

I. Wir haben in der Grundschule die Verpflichtung, jedes Kind auf un­sere Leistungsgesellschaft vorzubereiten. Das bedeutet die Vermitt­lung von Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken und die Vorberei­tung auf eine weiterführende Schulform. Jeder Schüler soll ein Basis­wissen erwerben, auf dessen Grundlage er sich dann seinen Fähigkei­ten entsprechend weiterentwickeln kann.

II. Verbesserung des Lernklimas.


3.1. Begründung für die Auswahl

3.1.1 Auch im Einzugsbereich unserer Schule sind folgende gesellschaftspolitische Tendenzen erkennbar:

a) Die Sozialstruktur hat sich verändert:

- Die Eltern sind zunehmend berufstätig.

- Der Anteil alleinerziehender Eltern hat sich erhöht.

- Es gibt mehr Einzelkinder.

- Wir unterrichten mehr Hortkinder.

- Viele Kinder werden am Nachmittag von Tagesmüttern be­treut.

b) Das Freizeitverhalten hat sich gewandelt:

- Elektronische Medien haben einen hohen Stellenwert.

- Gedrucktes nimmt als Freizeitbeschäftigung einen geringe­ren Raum ein.

c) Das Spielverhalten hat sich geändert:

- Kinder haben kaum noch Gelegenheit, die regulative Wir­kung der Gruppe zu erfahren.

- Kinder beschäftigen sich zunehmend allein, besonders mit technischen Geräten wie z.B. Video und Computer.

- Eltern gestalten die Freizeit der Kinder (organisieren Tref­fen etc.).

- Kinder haben zu viele feste Freizeitaktivitäten. Es bleibt zu wenig Zeit zum freien Spielen.

- Kinder finden in ihrer Umgebung kaum noch größere Flä­chen, um dort frei spielen zu können.

 

3.1.2. Wir vermuten, dass die oben genannten Tendenzen ursächlich mit folgendem Ver­halten der Kinder zusammenhängen, das wir während des Unterrichts und in den Pausen beobachten:

- Die Schüler sind unruhiger, nervöser und finden schwerer zur Ruhe.

- Verbale und körperliche Aggressionen nehmen zu (geringere Frustra­tionstoleranz).

- Sachliche Auseinandersetzungen sind seltener geworden.

- Die Kinder versuchen immer seltener, Probleme selbst zu lösen. Sie suchen die Hilfe eines Konfliktschlichters.

- Entspanntes Lernen im Unterricht wird durch schwelende Kon­flikte erschwert.

- Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit lässt nach.

- Der Umgangston unter den Kindern wird härter.

- Die Kinder sind weniger in der Lage, die eigene und die Situation an­derer wahrzunehmen und zu reflektieren.

 

3.1.3 Wir haben an unserer Schule gute äußere Bedingungen zur Förderung beider Schwerpunkte.

- eine gut ausgestattete Schülerbücherei

- viele Lesereihen verschiedenen Schwierigkeitsgrades

- Klassenbibliotheken

- engagierte Eltern als "Lesemütter"

- Nähe zur Öffentlichen Bücherhalle

- einen Schulhof, der neu eingerichtet und ausgestattet wurde

- längere Pausen im Rahmen der VHGS für das Spiel

 

3.2. Schwerpunkte und Leitziele

3.2.1 Schwerpunkte

I. Wir haben in der Grundschule die Verpflichtung, jedes Kind auf un­sere Leistungsgesellschaft vorzubereiten. Das bedeutet die Vermitt­lung von Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken und die Vorberei­tung auf eine weiterführende Schulform. Je­der Schüler soll ein Basiswissen erwerben, auf dessen Grund­lage er sich dann seinen Fähigkeiten entsprechend weiterent­wi­ckeln kann. Ein erster Schwer­punkt ist der Lesebereich.

II. Verbesserung des Lernklimas.

III. In Warteschleife

Die Schüler, Lehrer und Eltern erleben und neh­men ihre Schule als einen Ort gemeinsamer Ak­tivitäten in der Klasse und in der gesamten Schulgemeinschaft wahr.

 

3.2.2 Leitziele

zu I: 1. Wir wollen im Laufe der Grundschulzeit das Leseinteresse und die Lesefreude der Schülerinnen und Schüler an Lektüre entwickeln und fördern.

2. In Warteschleife

Die Schüler sollen in der gleichen Klassenstufe ver­gleichbares Wissen in den Fächern Deutsch und Mathematik erreichen.


zu II: 1. Wir wollen ein entspanntes, ruhiges und positives Lernklima schaffen, um ein intensives und gezieltes Lernen zu ermöglichen.

In Warteschleife

2. Schwächere Schüler müssen gestärkt werden.

3. Stärkere Kinder dürfen nicht unterfordert werden.

4. An den Kindern darf nicht vorbeigeredet werden.

5. Die Schüler müssen nach ihren Fähigkeiten gefördert werden.

 

Zu III: In Warteschleife

1. Wir wollen die Zusammenarbeit im Kollegium verbes­sern.

2. Wir wollen durch vielfältige gemeinsame Veranstaltun­gen bewusst das Gemeinschaftsgefühl stärken.

3. Wir wollen Elternmitarbeit.

4. Wir wollen eine Zusammenarbeit von Eltern und
Kollegium.

 

Schwerpunkt I

3.3.1 Leitziele

3.3.1.1 Leitziel 1: Wir wollen in der Grundschulzeit das Leseinteresse und die Lesefreude der SchülerInnen an Lektüre entwickeln und fördern.

 

a) Teilziele

 

b) Maßnahmen

 

c) Indikatoren

d)Evaluationsmethode/-instrumente

1. Schuljahr u. Vorschule

Die SchülerInnen lernen Ganzschriften und Bilderbücher kennen und lösen dazu unterschiedliche Aufgaben.

Es wird mindestens einmal im Monat vorgelesen. Die SchülerInnen führen ein Heft, in das die Titel dr vorgelesenen Bücher mit dazu passenden Aufgaben (malen, schreiben, Bilder ordnen u.a.) eingetragen werden.

Die Kinderzeichnungen passen zu den vorgelesenen Texten. Die gestellten Aufgaben sind richtig gelöst.

 

Kinder finden Gefallen an den Vorlesegeschichten (hören gut zu).

 

Am Ende eines Halbjahres sollen die Hefte möglichst vollständig sein.

Auswertung des Leseheftes durch die Deutschlehrerin.

 

Lesezustimmung: im Halbjahr sollen drei Meinungsbilder erstellt werden.

Möglichkeiten des Abfragens:

  • Smilies
  • Steinchen mit untersch. Farbe
  • Chips in versch. Boxen
  • Smilies unter den Eintrag im Heft
  • Meinungsteppich
  • Plakat mit Punkten
Die Lesezustimmung wird vom L. dokumentiert.

2. Schuljahr

Die SchülerInnen können Texte sinnentnehmend lesen und haben Freude daran.

Durcharbeiten von:

  • Leseverständniskarteien
  • Ganzschriften
  • Geschichten
  • Sachtexten
  • Lese- Mal- Aufgaben
  • Heften mit selbstkontrollierenden Quizzetteln
Texte und Arbeitsbögen werden in einer Mappe gesammelt.

Die Indikatoren richten sich nach der methodischen Auswahldes angebotenen Materials.

Die SchülerInnen können Aufgaben zu den gelesenen Texten richtig lösen.

Die SchülerInnen sollen am Ende des Schuljahres sinnentnehmend lesen können.

5mal im Halbjahr soll das Leseverständnis (sinnentnehmendes Lesen) überprüft werden (z.B. Fragenbogen, Quizblätter, Lese-, Malaufgaben).

Dokumentation durch die Lehrerin

Lesezustimmung:

SchülerInnen geben ihre Zustimmung durch einen verabredeten Vermerk (z.B. Smiley auf den Arbeitsbögen zum Leseverständnis).

oder

SchülerInnen führen einen Protokollbogen (z.B. zu den Leseheften).

3. Schuljahr

Die SchülerInnen führen für 1/2 Jahr ein Lesetagebuch.

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes lernen die SchülerInnen einen Autor und seine Bücher näher kennen.

Die Kinder führen für 1/2 Jahr zu Hause ein Lesetygebuch:

Der Lehrer erstellt ein Raster für das Lesetagebuch

  • Titel
  • Verfasser
  • Seitenzahl des Buches
  • Lesezeitraum
  • kurze Wertung

In unserer Schülerbücherei wird kindgemäße und altersentsprechende Lektüre bereitgestellt.

Die SchülerInnen wählen aus verschiedenen Werken eines Autors ein Buch aus, das sie lesen. Darüber hinaus erhalten die SchülerInnen Informationen über den Autor.

Vollständigkeit des Lesetagebuches nach den vorgegebenen Kriterien (s. Maßnahmen).

SchülerInnen lösen die gestellten Aufgaben richtig und sammeln diese in einer Projektmappe.

Die Kinder führen ein Lesetagebuch.

Der Lehrer überprüft das Tagebuch (Auswertung).

Die Lehrerin wertet die Projektmappe aus.

4. Schuljahr

Im Verlauf von Klasse 4 sollen alle SchülerInnen ein altersgemäßes Buch selbstständig lesen und ihren Mitschülern vorstellen.

Alle SchülerInnen wählen ein Buch aus (Klassenbücherei, Schülerbücherei, öffentliche Bücherhalle, eigenes Buch), lesen es und stellen dieses Buch vor.

Die SchülerInnen sollen

  • das Buch lesen und seine Auswahl begründen;
  • den Inhalt wiedergeben können;
  • eine "Lieblingsstelle" auswählen und diese ausdrucksvoll vorlesen können.

Weitere Maßnahmen:

Ältere lesen jüngeren SchülerInnen vor.

Jeder Schüler stellt einmal im Jahr ein Buch vor.

SchülerInnen können Fragen zum Inhalt richtig beantworten.

Die Lehrerin protokolliert anhand der unter "Maßnahmen" aufgeführten Kriterien.

Die Zuhörer und Vorleser geben Rückmeldung durch die Zuordnung von Punkten zu Smilies.

Zusätzliches Angebot für alle Klassenstufen: Autorenlesung, Lesenacht, Projektwoche zum Thema "Buch"

Zeitplan: Am Ende jedes Schuljahres: Austausch auf Stufenebene / Einschätzung und Bewertung der Maßnahmen und Indikatoren / Ergebnis festhalten für nachfolgende Jahrgänge.

 

3.3.2 Elternmitarbeit

3.3.2.1 Elternmitarbeit zu Leitziel 1

3.3.2.1.1 Schülerbücherei

1. Differenzierungsstunden, durch bereits praktizierte Teilungen der

Klassen an festgelegten Tagen und Stunden. (1/2 Klassenstärke =
im wöchentlichen Rhythmus/Wechsel.)
Elternteile übernehmen die œ Klasse und arbeiten in der Schülerbücherei mit den Kindern.

a) Es werden ausgeliehene Bücher zurückgegeben, zuvor im Sitzkreis
besprochen. Schüler ab der 1. Klasse stellen das (gelesene / vorge- lesene / nur angeschaute) Buch in einer kurzen Abhandlung vor (Titel / wichtige Personen / allgem. Handlung / Kommentar).
Die anderen Kinder erhalten so die Chance, diese Bücher genauer zu "begreifen".

b) Danach erfolgt das erneute Ausleihen weiterer Bücher.

c) Während dieser Stunden besteht die Möglichkeit, sich mit den
Büchern zu beschäftigen:

- alleine (ruhig) lesen oder anschauen

- in kleineren Gruppen Bücher lesen oder "leise" be-
sprechen

- sich mit dem anwesenden Elternteil über Inhalte des Buches
austauschen

- sich ein Buch von dem Elternteil vorlesen lassen (alleine
oder in kleiner Gruppe)

- anderen Mitschülern vorlesen

d) Vorlesen:

- Die Eltern lesen der ganzen Gruppe vor.

- Die Schüler lesen (abwechselnd) vor.

- Ein Teil eines Buches wird vorgelesen und die Kinder
erzählen die Geschichte mit ihren eigenen Worten weiter.

- Eine vorgelesene Geschichte wird hinterfragt und die
Handlung wird besprochen.

2. Lesemütter

a) In kleineren Gruppen über die jeweiligen Klassen organisiert

b) Während der Bücherei-Stunden (ggf. mit mehreren Müttern /
Vätern gleichzeitig)

3. Referate

Aus den bestehenden Gruppen entwickeln sich Interessierte, die sich
auf eine Darstellung des gelesenen Buches zum nächsten Mal vorbereiten.
Dieses geschieht freiwillig und auf Wunsch im Wettstreit mit anderen.

 

4. Datenbank

Für die Schülerbücherei wird eine Datenbank eingerichtet. Diese soll
in möglichst vielen Details genau Aufschluss darüber geben, in welcher
Vielfalt die Bücherei genutzt wird, aber auch mit welchem Interesse und
mit welcher Freude die Schüler dieses Angebot wahrnehmen.

 

3.4 Schwerpunkt II "Verbesserung des Lernklimas"

3.4.1 Leitziele

3.4.1.1 Leitziel 1 Wir wollen ein entspanntes, ruhiges und positives Lernklima schaffen, um ein intensives und gezieltes Lernen zu ermöglichen.

In einem 1. Schritt wollen wir das Pausenverhalten verbessern.

Dies soll durch eine größtmögliche individuelle Entspannung der Schüler in der Pause ermöglicht werden. (Teilziele 1 - 4)

a) Teilziele b) Maßnahmen c) Indikatoren d) Evaluationskriterien
1. Wir verbessern das Lernklima durch besondere Aktivitäten und Entspannungsmöglich- keiten auf dem Schulhof und in der Pause. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten durch:
  • · neugestalteten Schulhof
  • · Abenteuerspielplatz
  • · Fußballplatz
  • · Ruheecken auf dem Schulhof (Sitz­ecken)
  • · Angebot einer Ruhepause durch einen Lehrer
  • · in geöffneten Klassen einer Stillbe­schäftigung nachgehen
  • · Bücherei öffnen (Elternmitarbeit)

(siehe Elternmitarbeit 3.4.1.1.2 (1.)

· Die Kinder nutzen vielfältige Mög­lichkeiten zur Bewegung und Ent­spannung auf dem Schulhof.
  • · Die Schüler sitzen nicht mehr auf den Treppen vor dem Schulgebäude.
  • · Es bedarf weniger Streitschlich­tungszeit nach der Pause.
  • · Fragebogen für die Schüler
· Pausenprotokolle der Lehrer

Die 1. Evaluation erfolgte vom 11.10 - 15.10.1999 in allen Klassen der Schule.

  • · Streitschlichtungszeit durch die Klassenlehrer anhand einer Liste überprüfen. Die Fachlehrer arbeiten zu.

 

2. Die Kinder erweitern ihr Spielreper­toire in der aktiven Pause. · Angebote durch Referendare und Eltern, in jeder 1. Pause des Tages   · Fragebogen zum Spielverhalten. (Evaluation s. o.)
3. Die Kinder beschäftigen sich bei schlechtem Wetter ruhig und im Rah­men der Klassenregeln in den Klassen­räumen. · Computerarbeit
  • · Spiele
  • · Lesen
  • · Stillbeschäftigung
  • · Die Lehrer haben die Klassen mit entsprechendem Material einge­richtet.
  • · Ringen und Raufen im Sportunter­richt Streitteppich
  • · Konfliktmoderatoren
  • · Gesprächsrunde bei Bedarf
  • · Kinderkonferenz
  • · Beratungslehrer für einzelne Kinder und Gruppen
  • · Pausenregeln werden weitgehend angenommen
· in und nach den Pausen gibt es weniger Konflikte · Beobachtung durch Protokolle, der Aufsichten (Regenpause)
4. Die Kinder sollen Aggressionen abbauen und zunehmend ihre Konflikte lösen können. Maßnahmenkatalog: · Konflikte werden selbständiger und durch weniger körperlichen Einsatz gelöst. · Interview im Morgenkreis oder Evaluationsscheibe
Warteschleife:

5. Die Kinder erfahren Ruhe als wohl­tuend und wichtig zum Lernen.

Schulung der Wahrnehmung:
  • · psychomotorische Übungen
  • · Phantasiereisen
  • · Stilleübungen
  • · Meditationsübungen
  • · Körpererfahrung
  • · Auflockerungsübungen in Bewe­gungsphasen
   

Verabredung und Vorhaben.

  • · Zu den Zielen des Schwerpunktes 2 wurde ein Fragebogen entwickelt. Mit dem Fragebogen wurde eine Bestandsaufnahme über das Konfliktver-hal­ten der Schüler in den Pausen durchgeführt.
    Die Seiten 1 und 3 des Fragebogens befassen sich mit dem Verhalten auf dem Schulhof (Teilziel 1) und die Seite 2 bezieht sich auf das Teilziel 4.
  • · Der Schulhof wird zur Evaluation herangezogen.

 

3.4.1.2 Elternmitarbeit

3.4.1.2.1 Elternmitarbeit zu Leitziel1

3.4.1.2.1.1 Pausengestaltung

1. Schülerbücherei

Die Schüler erhalten die Gelegenheit, an zuvor festgelegten Tagen und
fixierten Pausen die Bücherei zu nutzen.

a) Lesen und beschäftigen mit dem Buch.

b) Ausleihen bzw. Rückgabe bereits zuvor ausgeliehener Bücher.

c) Einen Gesprächspartner für das gelesene Buch finden.

d) In kleinen Gruppen Bücher beschauen und begreifen.

e) Gesellschaftsspiele in der Bücherei in festgelegten Pausen (im Wechsel mit der Bücher-Ausleihe).
Sehr beliebt ist bei den Schülern (bereits ab der 2. Klasse) z.B. das Schachspielen.

2. "Aktive Pause"

Die Eltern bieten ihre Unterstützung bei der Pausenbetreuung (Aufsicht)
mit an. Es werden gemeinschaftliche Spiele organisiert:

a) Tischtennis

b) Fußball

c) Basketball

d) Laufspiele

e) Hüpfspiele
- gem. dem bereits vorliegenden Katalog (Sammlung)

f) Ballspiele

g) Murmeln

h) Selbst erdachte Spiele...u.v.a.m.

In Warteschleife:

3. Spielehaus

Ausgabe von gemeinschaftlich genutztem Spielzeug/-geräten:

"Spielehaus", z.B. ein kleiner Schuppen, in dem eine Vielzahl verschiede­ner Spiele gelagert wird. Die Schüler haben alle einen "Pass", der sie ge­nau ausweist. Im Tausch mit dem Ausweis und einem Spielzeug ist ge­währleis­tet, dass die Dinge wieder zurückgebracht werden. Jeweils
eine bestimmte Gruppe bzw. Klasse ist für die Ausgabe der Geräte zu
festgelegten Pausen eingeteilt. Diese Eigenverantwortlichkeit unter den
Schülern fördert das gemeinschaftliche Denken und Handeln der Kinder.

4. Eine Art "Wahlpflicht"

Die Schüler werken ihr eigenes Spielzeug! Unter Aufsicht und Anleitung
haben interessierte Kinder die Möglichkeit, Spielbedarf selber herzustel­len.
Das für die Pausennutzung hergestellte Spielzeug könnte aus Holz gefer­tigt werden (Ski, Stelzen, Ring Wurf Spiele etc.).

Diese Arbeit könnte in den allgemeinen Wahlpflichtbereich übernommen
werden.


5. Garten AG

5.1 Das Säubern des Schulhofes im Zusammenspiel mit Hausmeister, Lehrern
und Eltern

5.2 Die Pflege und Betreuung des Schulgartens (Hügelbeet)

a) Pausengestaltung

b) Wahlpflicht-Kurse

Themen:

- Natur

- Garten(-pflege)

- Kochen

- Umwelt...

c) Neigungskurse

5.3 Die Verwendung / Veräußerung gartentechnischer Erzeugnisse:

a) Herstellen von z.B. Blumenkästen, -töpfen

b) Auspflanzungen der Erträge vom Hügelbeet (z.B. Blumen)

c) Ausgabe (evtl. Verkauf) von Erzeugnissen (z.B. Gemüse)

Artikel veröffentlicht: 04.01.2011 - 00:00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: 03.05.2015 - 21:07:05 Uhr
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